Werkverzeichnis  
Hann Trier
Hann Trier
Hann Trier,
»Prestidigitation1« 1951,
Aquarell
  Stierkampffigur I
blind   Bibliografie
Titel Katalog  Ich tanze mit den Pinseln   Hann Trier – Ich tanze mit den Pinseln
Aquarelle und Zeichnungen
18. September bis 29. November 2015

Ende der 1940er-Jahre etablierte sich in der deutschen Kunst eine Richtung, die den Malvorgang an sich thematisierte. Die Geste des Malens, die Bewegung der Pinsel, der freie Umgang mit Form und Farbe wurden zum Gegenstand einer neuen, abstrakten Bildkomposition. Innerhalb dieser Richtung, die als deutsches Informel bezeichnet wird, nimmt Hann Trier (1915–1999) eine Sonderstellung ein. Seine Werke präsentieren einen dynamischen Gestaltungsprozess. Der experimentierfreudige und erfindungsreiche Künstler entdeckt für sich das beidhändige, simultane Malen mit zwei Pinseln. 2015 jährt sich der Geburtstag des Künstlers zum 100. Mal. Der Katalog vereint ausgesucht Aquarelle und Zeichnungen der 1950er- und 1960er-Jahre aus der Kunststiftung Hann Trier, Bonn, mit weiteren Werken aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen.

Katalog
Hg. Hannelore Fischer für das Käthe Kollwitz Museum Köln
Mit einem Beitrag von Uta Gerlach-Laxner
ca. 104 Seiten mit ca. 80 farbigen Abb.
23,5 x 27,2 cm, gebunden
ca. € 22,50 SFr 28,50
ISBN 978-3-86832-282-8
Erscheint im September 2015 im Wienand Verlag, Köln

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Cover Informel   Gemeinsamer Ausstellungskatalog des LVR-LandesMuseums Bonn
und des Museum Ratingen.

LVR-LandesMuseum Bonn, Museum Ratingen (Hrsg.)
Der Junge und der Unbekannte
Hann Trier zum 100. Geburtstag
2015
ISBN 978-3-926538-29-1

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Cover Informel  

Kunststiftung Hann Trier (Hrsg.)
Hann Trier
Unveröffentlichte Poesie und Tuschezeichnungen
Was es bedeutet, kann der Name nicht sagen

Richter Verlag, Düsseldorf, 2015
ISBN 978-3-941263-72-7

Eine Publikation der Kunststiftung Hann Trier anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers. Das Buch enthält bislang unveröffentlichte Gedichte von Hann Trier, unbekannte Tuschezeichnungen zur Poesie und eine Folge von 22 Zeichnungen, die Hann Trier „Das gesteigerte Alphabet“ betitelt hat.
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Cover Informel  

Hans-Jürgen Schwalm, Ellen Schwinzer, Dirk Steimann (Herausgeber):
Informel.
Zeichnung / Plastik / Malerei.

Kettler Verlag, 2010, ISBN 978-3-86206-062-7

Gemeinsamer Ausstellungskatalog der Kunsthalle Recklinghausen, des Märkischen Museum Witten und des Gustav-Lübcke-Museum Hamm mit Beiträgen von Thomas Hensolt, Diana Lenz-Weber, Erik Schönenberg, Dirk Steimann und Christoph Zuschlag. Das Werk von Hann Trier ist mit vier Gemälden im Gustav-Lübcke-Museum Hamm und zehn Papierarbeiten in der Kunsthalle Recklinghausen vertreten.

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cover 01  

Kay Heymer und Susanne Rennert (Herausgeber):
Le grand geste!
Informel und Abstrakter Expressionismus 1946-1964.

DuMont Buchverlag, 2010, ISBN 978-3832193287

1959 erreichte die gestisch-abstrakte Malerei auf der documenta II in Kassel einen Höhepunkt. Hier wurde eine zentrale Tendenz der Malerei gefeiert, die sich als ein die westliche Welt umspannendes, internationales Phänomen präsentierte. Die Bedeutung der Abstraktion als Weltsprache hatte sich durchgesetzt und etabliert. Dieser Band zeichnet 50 Jahre später den Weg dieser Entwicklung nach.

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Cover Donnerstag Gesellschaft  

Zellermayer Galerie (Herausgeber):
Eugen Batz, Hubert Berke, Joseph Fassbender, Georg Meistermann, Hann Trier. Donnerstag-Gesellschaft. Schloss zu Alfter. 1947 – 1950 und die Zeit danach.
Zellermayer Galerie Berlin, 2010, ISBN 978-3-938763-30-8

Hann Trier gehörte zum aktiven Kern der Gruppe, die von 1947 bis 1950 zu zahlreichen Lesungen, Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und Konzerten eingeladen hat.

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Hans-Jürgen Schwalm und Ferdinand Ullrich:
Hann Trier: »… die Fläche zur Bewegung bringen.«
Bilder und Texte 1948 bis 1998.

Stadt Recklinghausen, 2005, ISBN 3929040905

Ausstellungskatalog 25. September bis 20. November 2005 in der Kunsthalle Recklinghausen. Mit ausführlicher Biographie und Werkbeispielen.

 

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cover 01  

Christoph Wagner:
Der beschleunigte Blick, Hann Trier und das prozessuale Bild.
Gebr. Mann Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-7861-2331-4

Der Autor Christoph Wagner unternimmt den Versuch, mit Blick auf die Kunst Hann Triers von neuen Ausgangspunkten aus ein aktualisiertes Verständnis der informellen Malerei zu gewinnen: Die Malerei Hann Triers experimentiert mit der Herausforderung der bewegten Wahrnehmung, dem beschleunigten Blick, auf der Grundlage einer in neuer Weise verzeitlichten, prozessualen Malerei.

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Cover übrigens lesbar  

Frank Günter Zehnder (Herausgeber):
übrigens lesbar – Neue und ältere Malerei von Hann Trier
Rheinland Verlags GmbH, 1998, ISBN 3-7927-1740-9

Ausstellungskatalog: 13. August bis 15. Oktober 1998 im Rheinischen Landesmuseum Bonn. Mit einem Gedicht und einem Text von Hann Trier, einem Interview mit Hann Trier von Frank Günther Zehnder und Texten von Hans M. Schmidt und Nikola Doll.

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Peter A. Riedl, Christoph Wagner und Uta Gerlach-Laxner:
Hann Trier, Werkverzeichnis der Gemälde 1990-1995.
Wienand Verlag, Köln 1995, ISBN 978-3879094141

Hann Trier, 1915 geboren, gehört zu den profiliertesten Vertretern der ungegenständlichen Kunst nach 1945. Zum 80. Geburtstag, als Ergänzungsband der Monographie von 1990, dokumentiert dieses Buch die ungebrochene gestische Vitalität des Künstlers. Das Werkverzeichnis der Gemälde von 1990 bis 1995 wird komplettiert durch Aufsätze namhafter Autoren.

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Uta Gerlach-Laxner:
Hann Trier, Werkverzeichnis der Druckgraphik.
Wienand Verlag, Köln 1994, ISBN 3-87909-356-3

Alfred M. Fischer mit einem Beitrag zur Druckgraphik Hann Triers unter besonderer Berücksichtigung der Mappenwerke. Das Werkverzeichnis in dem alle Werke in Originalfarben abgebildet sind, zeigt Hann Triers gesamtes Schaffen auf dem Gebiet der Druckgraphik. Weitere Inhalte sind die Bildtafeln, Bibliographie und Ausstellungsverzeichnis zur Druckgraphik Hann Triers sowie seine Biographie.

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Sabine Fehlemann (Herausgeber):
Hann Trier, Monographie und Werkverzeichnis.
Wienand Verlag, 1990, ISBN 978-3879092192.

1990 wurde Hann Trier 75 Jahre alt; ein willkommener Anlass, das umfangreiche Werk eines langen künstlerischen Schaffens in einem Werkverzeichnis vorzulegen und in einer Monographie die Ursprünge und Entwicklungswege aufzuzeigen, welche dem Maler eine feste Position in der Kunst nach 1945 zuweisen. In dem vorliegenden Werkverzeichnis werden alle Schaffensphasen Hann Triers eingehend analysiert und vergleichend illustriert.

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Hann Trier:
Der Erdrutsch. Eine mobile Assemblage in fünf Kombinationen.
Wienand Verlag, Köln 1990, ISBN 978-3879092529

Erschienen anläßlich des 75sten Geburtstages des Künstlers. Der Druck erfolgte in Schwarz und Rot auf grünem Papier mit Illustrationen auf transparentem Pergaminpapier.

Eine Bibliographie weiterer Texte und Theaterstücke von Hann Trier steht hier zum Download bereit: Eigene Texte/Theaterstücke von Hann Trier (PDF mit 459 KB)

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Moderne Galerie des Saarland Museums (Herausgeber):
Hann Trier: Tatort Malerei.
Saarbrücken, Moderne Galerie, 1985

Eigenhändiger, eng beschriebener Brief des Künstlers über 2 Seiten an den Kunstkritiker und Kurator Manfred de la Motte vom 22.1.1983. Trier nimmt Bezug auf ein Schreiben de la Mottes hinsichtlich einer redaktionellen Tätigkeit und Honorarfragen, in dem er humorig auf seine »unprofessionelle Nomadenzeit« in Kolumbien und seine dortige Rolle als Pesosleiher anspielt. Mit Texten von Georg W. Költzsch, Hann Trier, Peter Anselm Riedl, umfangreichen bio-bibliographischen Anmerkungen und ca. 100 Abbildungen.

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Hann Trier:
Ut poesis pictura?
Eine Betrachtung zur Malerei der griechischen Antike.

Edition Rothe, Heidelberg 1985, ISBN 3-920651-06-5

Mit 11 Offsetlithographien. Erste Ausgabe, 31 Seiten, Farbig illustrierter Originalkarton.

 

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Eberhard Roters:
Hann Trier – Die Deckengemälde in Berlin, Heidelberg und Köln.
Gebr. Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 978-3786113102

Eine Fülle von Abbildungen lässt den Leser an einem der größten Kunstabenteuer der letzten Jahre auf deutschem Boden teilnehmen und öffnet ein Fenster zum Verständnis für einen bedeutenden Maler und seine raumfüllenden Deckenmalereien. Eberhard Roters beschreibt die künstlerischen Vorgänge des Malers und alle Schritte beim Zustandekommen der Werke.

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Kölnischer Kunstverein (Herausgeber):
Hann Trier. Gemälde, Zeichnungen, Graphiken, Retrospektive.
Ausstellung vom 7. September bis 7. Oktober 1979.

Kölnischer Kunstverein, Köln 1979

Mit Texten von Wulf Herzogenrath, Heinz Ohff, Albrecht Fabri, Walter Höllerer, Uwe Johnson und vielen anderen.

 

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Kunstverein Berlin (Herausgeber)
Hann Trier, Gemälde 1947-1967, Handzeichnungen, Druckgraphik.
Haus am Waldsee und Deutsche Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin 1968.

Katalog zur Ausstellung im Haus am Waldsee Berlin-Zehlendorf vom 12. Januar bis 18. Februar 1968. Veranstaltet von Amt für Kunst, Berlin-Zehlendorf, Haus am Waldsee u. Dt. Ges. f. Bildende Kunst e.V. (Kunstverein Berlin). Ausstellungskatalog, Photos: Reinhard Friedrich.

 

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Bei dieser Liste handelt es sich nur um eine auszugsweise Darstellung der umfangreichen Bibliographie über Hann Trier. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu weiteren Publikationen an die Kunststiftung: info@hanntrier.de

 

   



Letztes Update: Donnestag 13. Oktober 2016,
MWK-Zimmermann und Hähnel GmbH